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Du kannst nicht jedem helfen

Der Kampf ist der gleiche.

Es spielt keine Rolle, ob du in gemeinnütziger Arbeit arbeitest oder in einem Dienst arbeitest, egal ob du ein Geschäft betreibst oder einfach nur mit dem Alltag zurecht kommst – die Versuchung ist immer dasselbe: jedem überall zu helfen.

Wir können nicht jedem helfen

 

Oft ist unser Wunsch, anderen zu helfen und anderen zu dienen, von einem wunderbaren Ort. Wir sehen das unendliche Bedürfnis und wir können das nicht umgehen, etwas dagegen zu tun. Wir möchten am liebsten immer wieder allen Menschen helfen die uns begegnen.

 

Du kannst nicht jedem helfen

 

Aber wenn wir ehrlich sind, das ist die Sache, die zum Burnout führt. Die Arbeit ist nie getan, und da wir nicht mithalten können, geben wir oft auf. Wir werden mürrisch und am Ende sind wir freudlos für die Menschen, denen wir versuchen zu helfen. Wir werden zu erschöpft sein um allen zu helfen.

 

Aus einer Andacht entnahm ich diese wundervollen Überlegungen:

 

Das ist nicht das, was Jesus tat.

Jesus hat nicht allen geholfen

Überlege dies mal für eine Minute.

Jesus hat allen nicht geholfen (Ich spreche hier nicht von der Rettung.)

 

Wir geben und dienen und helfen und helfen,  freiwillig und für immer beschäftigt uns das den ganzen Tag.

 

–> Jesus folgte nicht der Notwendigkeit. Er folgte seiner Aufgabe.

 

Zum Beispiel hat er den Lazarus von den Toten auferweckt. Das ist es, was Gott ihn gerufen hat. Er hat nicht jeden Menschen erzogen, hat er? Denke an all die Toten welche nicht auferweckt wurden.

 

So wie in unserer Zeit war die Notwendigkeit unendlich. Aber Jesus folgte nicht der Notwendigkeit. Er folgte seiner Aufgabe. Jesus war nicht darauf konzentriert, was andere von ihm verlangten. Er konzentrierte sich darauf, was Gott von ihm verlangte.

 

Also was würde Jesus tun?

 

Jesus blieb stehen und betete.

 

Jesus sagte manchmal nein.

 

Jesus ging weg, um allein zu sein.

 

Jesus ruhte.

 

Jesus folgte nicht der Notwendigkeit. Er folgte seiner Aufgabe.

 

Was, wenn wir so beschlossen haben?

 

Was wäre, wenn wir uns mehr darum kümmerten, Gott zu gefallen als Menschen?

 

Was wäre, wenn wir uns mehr darüber interessierten, was Gott von uns verlangte als das, was die Leute von uns verlangen?

 

Was, wenn wir nein zu anderen sagen, damit wir zu Gott mehr ja sagen können?

 

Was, wenn wir aufgehört haben, der Retter zu sein und stattdessen Gott dem Retter zu vertrauen?

 

Diese Woche, lasst uns aufhören, der Held zu sein. Stattdessen lasst uns beten und lehnen in das, was Gott von uns verlangt

 

Wir können schnell feststellen, dass, wenn wir aufhören zu beschäftigt zu sein, jedem überall zu helfen, werden wir mehr Energie, Freude, Erfüllung und Erfolg finden. Dann können wir uns auf die Bedürfnisse konzentrieren, für die wir da sind. Die Situationen, denen wir zugewiesen sind, und den Menschen, denen wir berufen sind.

Überlege heute, was ist wirklich wichtig in deinem Leben, in deinem Umfeld.

Das sind doch sehr schöne Gedanken und sie nehmen uns die Verpflichtung ab, allen gerecht zu werden. Wir können nicht alles tun, wir sind nicht dafür da. Nimm dir die Zeit um in aller Ruhe darüber nachzudenken.

Auf einen wunderschönen Tag:-)

 

 

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