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Viele Menschen verdienen gut und bauen trotzdem kaum Vermögen auf. Das klingt im ersten Moment widersprüchlich, ist aber gar nicht so selten. Denn Einkommen und Vermögen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Du kannst 8.000 Franken oder Euro im Monat verdienen und am Monatsende trotzdem fast bei null stehen. Eine grosse Wohnung, ein teures Auto, Ferien, Kleidung, Restaurants und immer höhere Fixkosten sorgen schnell dafür, dass dein Lebensstil mit deinem Einkommen wächst. Genau das nennt man Lifestyle-Inflation.
Mehr verdienen bedeutet nicht automatisch mehr Vermögen
Entscheidend ist nicht nur, wie viel Geld jeden Monat auf dein Konto kommt, sondern wie viel davon du behältst und für deine Zukunft arbeiten lässt.
Ein Mensch mit einem hohen Einkommen, der fast alles wieder ausgibt, kann finanziell viel abhängiger sein als jemand, der weniger verdient, aber jeden Monat konsequent einen Teil investiert.
Deshalb ist eine der wichtigsten Fragen nicht:
Wie viel verdiene ich?
Sondern:
Wie viel von meinem Einkommen verwandle ich regelmässig in Vermögen?
5 Schritte, mit denen du Vermögen aufbauen kannst
Der erste Schritt ist, den Unterschied zwischen Einkommen und Vermögen wirklich zu verstehen. Dein Einkommen finanziert dein heutiges Leben. Vermögen schafft dir langfristig Sicherheit und Freiheit.
Achte danach auf deine Lifestyle-Inflation. Nur weil dein Einkommen steigt, müssen deine Ausgaben nicht automatisch mitsteigen. Genau dieser Unterschied kann später dein Vermögen werden.
Der dritte Punkt ist für mich besonders wichtig: Automatisiere dein Geld. Richte einen Dauerauftrag ein, der direkt nach dem Geldeingang einen festen Betrag investiert. Das können am Anfang auch nur 10, 25 oder 50 Franken oder Euro sein. Es geht zuerst darum, eine Gewohnheit zu entwickeln.
Als Nächstes kannst du beginnen, Vermögenswerte aufzubauen. Für mich gehören dazu beispielsweise ETFs, digitale Produkte, ein Blog oder YouTube-Inhalte. Der gemeinsame Gedanke dahinter ist, etwas aufzubauen, das langfristig für dich arbeiten kann und nicht immer direkt an deine Arbeitszeit gekoppelt ist.
Und zuletzt: Denke in Systemen. Dein Geld kommt herein, ein Teil wird automatisch investiert, deine Fixkosten gehen auf ein separates Konto und der Rest steht dir zur Verfügung. Du musst diese Entscheidung nicht jeden Monat neu treffen.
Vermögen ist vor allem eine Gewohnheit
Du musst nicht warten, bis du irgendwann sehr viel Geld verdienst. Der wichtigste Schritt ist, überhaupt anzufangen.
Wenn du heute noch nicht viel investieren kannst, beginne klein. Wenn dein Einkommen aktuell so knapp ist, dass kaum etwas übrig bleibt, dann kann dein nächster Hebel sein, zusätzliches Einkommen aufzubauen.
Entscheidend ist, dass du nicht dauerhaft nur von deinem nächsten Gehalt abhängig bist.
Im Video zeige ich dir genauer, wie ich meine Konten und Systeme organisiere, welche Vermögenswerte ich interessant finde und warum automatisiertes Investieren für mich ein so wichtiger Teil des Vermögensaufbaus ist.
Denn am Ende entsteht Vermögen nicht nur durch ein hohes Einkommen. Es entsteht vor allem durch die Entscheidungen, die du mit diesem Einkommen triffst.
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