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Pinterest ist keine Social Media Plattform im klassischen Sinn. Es ist eine visuelle Suchmaschine. Genau deshalb funktioniert sie für Bloggerinnen, Creator und Anbieter digitaler Produkte so gut. Der Traffic kommt nicht nur heute, sondern auch noch Monate später.
2026 haben sich einige Dinge klar herauskristallisiert. Manche Strategien bringen weiterhin Ergebnisse. Andere kosten nur Zeit.
Hier kommt die ehrliche Zusammenfassung.
1. Mehr Pins statt mehr Blogartikel

Früher dachte ich, ich müsste ständig neue Beiträge schreiben. Heute weiß ich: Pinterest liebt neue Pins, nicht zwingend neue Inhalte.
Was besser funktioniert:
- 3 bis 4 neue Pins pro bestehendem Beitrag
- Alte, gut performende Artikel aktualisieren
- Titel leicht anpassen, Perspektive ändern
- Neue Designs testen
Ein Thema, das einmal funktioniert hat, darf mehrfach ausgespielt werden. Pinterest hat kein Problem mit älteren Inhalten. Es braucht nur neue Signale in Form von frischen Pins.
Das spart Zeit und erhöht die Reichweite.
2. Impressionen sind nett. Klicks zahlen.
Viele schauen auf Reichweite. 70.000 Impressionen fühlen sich gut an. Aber bringen sie Klicks.
Pinterest belohnt nicht Sichtbarkeit allein. Es belohnt Interaktion.
Wenn niemand klickt, wird dein Pin weniger ausgespielt. Deshalb ist die wichtigste Kennzahl:
Outbound Clicks.
Typische Gründe für viele Impressionen und wenig Klicks:
- Titel ist zu allgemein
- Der Pin verrät schon alles
- Er ist speicherbar, aber nicht klickwürdig
- Die Suchintention wurde nicht getroffen
Statt schön zu sein, muss ein Pin neugierig machen.
Beispiele für klickstarke Titel:
- 11 Anzeichen, dass er seine Gefühle unterdrückt
- Wenn ich heute bei null starten würde, würde ich das tun
- So baust du dir in 90 Tagen eine E-Mail-Liste auf
Nicht perfekt. Aber klar und mit Absicht.

3. Keywords entscheiden alles
Pinterest denkt in Suchbegriffen.
Allgemeine Begriffe wie:
- Self Care
- Mittagessen Rezepte
- Haushaltstipps
gehen unter.
Besser sind Long-Tail-Keywords mit klarer Suchintention.
Beispiel:
Statt „E-Mail-Marketing“ lieber
„E-Mail-Marketing für nebenberuflich Selbständige“
So arbeitest du effizient:
- Hauptbegriff in Pinterest eingeben
- Autofill-Vorschläge prüfen
- Nur Begriffe mit klarer Absicht auswählen
- Diese im Titel, in der Beschreibung und im Text verwenden
Wenn ein Pin gut performt, analysiere, für welche Begriffe er rankt. Nutze genau diese erneut.
Pinterest muss verstehen, worum es geht. Je klarer du formulierst, desto einfacher wird es für den Algorithmus.
Ich nutze Pininspektor um schneller rauszufinden was ankommt.
4. Konsistenz schlägt Motivation
Pinterest ist kein Sprint. Es ist ein Aufbau-System.
Was sich bewährt hat:
- Täglich posten (zu Beginn machte ich das manuell, direkt im Pinterest Tool, mittlerweile nutze ich Tailwind)
- Mehrere Varianten pro Beitrag
- Unterschiedliche Blickwinkel testen
- Auch bei niedrigen Zahlen weitermachen
Ein Pin kann nach zwei Wochen zünden. Oder nach vier Monaten.
Wer nur postet, wenn er Lust hat, sieht selten nachhaltige Ergebnisse.
Gerade wenn du digitale Produkte oder Newsletter aufbaust, ist Pinterest ein ruhiger, aber stabiler Traffic-Kanal. Für dich als Coach oder Anbieterin von Systemen kann das langfristig enorm wertvoll sein.
5. Boards strategisch, aber simpel benennen



Board-Namen müssen nicht kreativ sein. Sie müssen verständlich sein.
Wenn du ein Rezept teilst, könnte es auf Boards landen wie:
- Vegane Rezepte
- Schnelle Frühstücksideen
- 30 Minuten Gerichte
- Vegetarische Frühstücksideen
Pinterest erkennt durch Board-Namen, worum es geht. Das unterstützt dein SEO.
Denke wie eine normale Nutzerin. Wie würde sie ihr Board nennen.
6. Hilfreich schlägt perfekt
Viele perfekt designte Pins bringen null Klicks.
Manche schlichten Designs funktionieren hervorragend.
Warum.
Weil der Titel ein echtes Problem anspricht.
Dein Pin sollte nur eine Frage beantworten:
Warum sollte jemand hier klicken.
Nicht: Ist das schön genug.
Sondern: Ist das relevant genug.
Gerade im Bereich digitale Produkte, Automatisierung, Newsletter oder Affiliate-Marketing zählt Klarheit mehr als Ästhetik.
7. Saisonale Inhalte 6 bis 8 Wochen früher planen
Pinterest-Nutzer planen voraus.
- Herbst-Inhalte im Spätsommer veröffentlichen
- Weihnachts-Themen ab Oktober sichtbar machen
- Neujahrs-Ziele spätestens Anfang Dezember online stellen
- Frühlings-Inhalte, wenn es noch Winter ist
Pinterest braucht Zeit, um:
- Inhalte zu indexieren
- Zielgruppen zu testen
- Reichweite aufzubauen
Saisonale Inhalte sind besonders stark, weil sie jedes Jahr wiederverwendet werden können. Einmal erstellt, kannst du:
- Texte leicht aktualisieren
- Neue Pins erstellen
- Inhalte erneut ausspielen
So entsteht mit der Zeit eine Content-Bibliothek, die immer wieder Traffic bringt.

Die Kurz-Checkliste für 2026
- Mehr Pins pro Beitrag statt ständig neuer Inhalte
- Outbound Clicks im Blick behalten
- Long-Tail-Keywords nutzen
- Täglich oder zumindest konstant posten
- Mehrere Varianten pro Thema testen
- Nützlich sein statt nur schön
- Saisonale Inhalte früh planen
Pinterest ist kein Glücksspiel. Es ist ein System.
Wenn du strategisch arbeitest, Keywords verstehst und konstant bleibst, wird Pinterest zu einem der stabilsten Traffic-Kanäle für dein Business.
Gerade wenn du nebenberuflich selbständig bist und digitale Produkte verkaufst, kann dieser leise, planbare Traffic dein Fundament werden.
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