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Viele Eltern glauben, dass man viel Geld haben muss, um für die eigenen Kinder Vermögen aufzubauen. Genau das hält viele davon ab, überhaupt anzufangen.
Dabei ist die Wahrheit oft viel einfacher.
Wenn du früh beginnst und regelmässig kleine Beträge investierst, kann daraus über die Jahre ein erstaunliches Vermögen entstehen. Nicht weil du reich bist, sondern weil Zeit und Zinseszins für dein Kind arbeiten.
Warum früh anfangen wichtiger ist als viel Geld
Beim Vermögensaufbau zählt nicht nur die Höhe des Betrags. Entscheidend ist vor allem die Zeit.
Ein Kind hat einen grossen Vorteil: viele Jahre vor sich.
Wer bereits in jungen Jahren beginnt, auch nur kleine Beträge zur Seite zu legen oder zu investieren, kann langfristig deutlich mehr erreichen als jemand, der später grosse Summen einzahlt.
Was passiert mit 10 Euro oder Franken pro Woche
Nehmen wir ein einfaches Beispiel.
10 Franken pro Woche sind ungefähr 40 Franken pro Monat.
Wird dieser Betrag über viele Jahre investiert und erzielt durchschnittlich Rendite, kann daraus bis zum Erwachsenenalter ein beachtlicher Betrag entstehen.
Der wichtigste Punkt dabei:
Du musst nicht auf den perfekten Zeitpunkt warten.
Kleine Beträge sind besser als gar nichts
Viele Eltern denken:
„Wenn ich nur 20 oder 50 Franken im Monat habe, lohnt es sich nicht.“
Doch genau diese Denkweise verhindert oft den Start.
Vermögen entsteht selten durch eine einzelne grosse Entscheidung.
Vermögen entsteht meist durch viele kleine Entscheidungen, die über Jahre konsequent umgesetzt werden.
Möglichkeiten, Vermögen für Kinder aufzubauen
Je nach Situation gibt es verschiedene Wege:
- ETF-Sparpläne
- Sparkonten
- Kinderdepots
- Aktien langfristig halten
- Geldgeschenke von Grosseltern investieren
- Geburtstagsgeld anlegen statt ausgeben
Wichtig ist, dass das Geld möglichst lange arbeiten kann.
Ein Geschenk, das lange wirkt
Viele Spielsachen verschwinden nach wenigen Monaten in einer Schublade.
Ein Vermögensaufbau kann dagegen viele Jahre Wirkung zeigen.
Vielleicht hilft das Geld später beim Führerschein, Studium, einer Reise oder dem ersten Eigenkapital für eine Wohnung.
Mein Gedanke dazu
Viele glauben, Vermögen sei nur etwas für Reiche. Ja, das war mal irgendwie so. Aber seitdem wir selber günstig investieren können, lohnt es sich ab dem ersten Euro. Früher hab ich viel bei der Haubank bezahlt um eine Aktie zu kaufen. Das lohnte sich absolut nicht. Da musste man mit mind. 100’000.- loslegen bis es wirklich interessant wurde. Auch heute noch ärgere ich mich über diese Systeme, zb für die Kreditkarte bei der Hausbank muss ich immer noch bezahlen egal ob privat oder fürs Geschäft. Andere schmeissen einem die Kreditkarten nach und bei der Hausbank wo man die Konten und die Hypothek hat, muss man bezahlen. Verstehe ich nicht und dies der Stand vom 8.Juni 2026. Hab gerade vorhin wieder nachgefragt.
Also wähle lieber Banken die Online stark sind, wo du dein eigenes Depot eröffnen kannst. Auch für die Kinder kannst du das machen. Ist alles noch relativ neu. Ich hatte einfach ein Unterdepot für meine Kids eingerichtet, weil es damals diese Kinder Invest Variante noch nicht gab. Mit 18 haben sie selbst sofort ein eigenes Depot eröffnet und mit investieren los gelegt.
Denn schon kleine regelmässige Beträge machen einen sehr grossen Unterschied auf Langzeit. Nicht von heute auf morgen, aber über viele Jahre hinweg.
Deshalb ist der beste Zeitpunkt oft nicht dann, wenn alles perfekt ist.
Sondern dann, wenn du anfängst.
FAQ zum Thema Vermögen für Kinder aufbauen
Wie viel Geld sollte ich monatlich für mein Kind investieren?
Schon 25 bis 50 Euro oder Franken pro Monat können langfristig einen grossen Unterschied machen.
Ab welchem Alter sollte man beginnen?
Je früher, desto besser. Selbst kleine Beträge profitieren über viele Jahre vom Zinseszinseffekt.
Sind ETF-Sparpläne für Kinder sinnvoll?
Viele Eltern nutzen ETFs, weil sie breit gestreut sind und langfristig gute Chancen bieten. Vor einer Anlageentscheidung sollte man sich jedoch informieren oder beraten lassen.
Kann man auch mit wenig Geld Vermögen für Kinder aufbauen?
Ja. Entscheidend ist die Regelmässigkeit und die lange Laufzeit, nicht ein grosses Startkapital.
