Transparenzhinweis. Dieser Beitrag kann Affiliate Links oder bezahlte Partnerschaften enthalten.
Diese Website enthält Affiliate-Links. Einige Produkte wurden mir von Marken zur Verfügung gestellt. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Die Inhalte auf dieser Website wurden mit Unterstützung von KI erstellt.
Erstelle dein persönliches Budget – Die Null-Budget-Version für Starters
Ein Null-Budget bedeutet, dass du jeden Franken oder Euro, den du einnimmst, im Voraus einem Zweck zuweist – Einnahmen minus Ausgaben ergibt Null. So weisst du immer, wohin dein Geld geht, kommst nicht mehr ins Minus und legst den Grundstein, um Vermögen aufzubauen. Wie du es konkret umsetzt, zeige ich dir Schritt für Schritt in diesem Beitrag.
Du hast noch nie ein Budget gemacht oder umgesetzt? Alles gut – super, dass du dich jetzt damit auseinandersetzt.
Inhaltsverzeichnis
- Dein persönliches Budget
- So machst du es
- Typisches Beispiel für ein Null-Budget
- Häufige Fehler beim Budgetieren
- Häufig gestellte Fragen
- Bevor du gehst …
Dein persönliches Budget
Wir beginnen mit der Null-Version. Das heisst, du lernst, wie du deine jetzigen Ausgaben unter Kontrolle bekommst. Kein Minus mehr am Ende des Monats.
Das Konzept eines auf Null basierenden Budgets ist einfach erklärt: Einkommen minus Ausgaben ergibt Null. Wenn du 3’000.- im Monat verdienst, teilst du diese 3’000.- exakt auf – bis auf den letzten Franken oder Euro. Du bestimmst im Voraus, wofür du was einsetzt.
Wenn du nicht weisst, wohin dein Geld fliesst, wirst du auch nie ein Vermögen aufbauen können. Ich möchte nicht, dass du in 20 Jahren aufwachst und dir denkst: „Jetzt bin ich 50 und weiss echt nicht, wo mein Geld überall hingegangen ist.“
So machst du es
1. Liste alle Einnahmen pro Monat auf.
Du kannst das auf einem A4-Blatt machen, mit Excel oder mit einer der vielen Gratis-Apps. Deine Einnahmen umfassen alles, was du verdienst: Haupterwerb, Nebenverdienst, Kinderzulagen, andere Zulagen etc.
2. Liste alle deine Ausgaben pro Monat auf.
Miete, Essen, Telefon, Internet, Krankenkasse, Versicherungen, Strom etc. Deine Ausgaben sind nicht jeden Monat gleich hoch – erstelle dein Budget deshalb für jeden Monat neu.
3. Ziehe deine Ausgaben von deinen Einnahmen ab.
Am Ende sollte Null herauskommen. Ist das bei dir noch nicht der Fall, gleichst du beide Seiten so lange an, bis es aufgeht.
Gib kein Geld für etwas aus, das nicht auf deiner Liste steht. Einen spontanen Wunsch nimmst du stattdessen für den nächsten Monat auf und budgetierst ihn dort ein. Hast du 200.- für Essen eingeplant, versuchst du, nicht mehr auszugeben. Was übrig bleibt, legst du zur Seite.
Hast du bereits 180.- ausgegeben, suche nach Wegen, wie du bis Ende Monat durchkommst, ohne die 200.- zu überziehen. Bleib auf Kurs.
Gibst du regelmässig mehr aus, als du einnimmst, und rutschst jeden Monat ins Minus: Streiche Posten aus deiner Liste. Gibt es nichts mehr zu streichen, weil du wirklich alles brauchst, dann such dir eine zusätzliche Einnahmequelle. Verkaufe Dinge, die du nicht mehr brauchst, oder such dir einen Nebenjob.
Wichtig beim Null-basierten Budget
Jeder Franken oder Euro wird einem Posten zugewiesen. Am Ende muss dein erstes Budget genau aufgehen. Bleiben 100.- übrig, verteilst du auch diese.
Denk daran: Du bist der Chef deines Budgets. Du erstellst es genau so, wie du es dir wünschst. Sobald es steht, ist das Budget dein Chef – halte dich daran. Das gibt dir ein Gefühl von Freiheit. Dein Budget führt dich zum Reichtum, es ist dein gut behüteter Schatz.
Typisches Beispiel für ein Null-Budget
So könnte ein Null-Budget bei 3’000.- Einkommen grob aussehen:
| Posten | Betrag |
|---|---|
| Miete | 1’100.- |
| Krankenkasse & Versicherungen | 400.- |
| Essen | 500.- |
| Telefon & Internet | 100.- |
| Strom | 80.- |
| Transport | 150.- |
| Sparen / Notgroschen | 300.- |
| Freizeit & Puffer | 370.- |
| Total | 3’000.- |
Wichtig ist nicht die genaue Aufteilung, sondern dass jeder Franken einen Platz hat – inklusive Sparen. Sparen gehört genauso auf die Liste wie Miete oder Essen.
Wenn du dir das Aufsetzen etwas erleichtern möchtest: In meiner Bibliothek findest du auch eine fertige Cashflow-Vorlage, mit der du deinen Geldplan in wenigen Minuten strukturierst, statt bei null anzufangen: Richte dir deinen Cashflow ein.
Häufige Fehler beim Budgetieren
Ein paar Stolpersteine, die mir bei Starterinnen und Startern immer wieder begegnen:
Unregelmässige Ausgaben werden vergessen – Geschenke, Autoservice, Ferien. Plane dafür monatlich einen fixen Betrag ein, auch wenn die Ausgabe erst in ein paar Monaten kommt.
Das Budget wird zu streng aufgesetzt, ohne Puffer für Spontanes. Dann scheitert man schon in der ersten Woche und gibt frustriert auf. Plan lieber einen kleinen Freizeit-Posten ein, den du wirklich flexibel nutzen darfst.
Sparen wird erst am Ende des Monats „geschaut, was übrig bleibt“ – meist bleibt dann nichts übrig. Sparen gehört als fixer Posten ganz oben auf die Liste, nicht als Restgrösse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Null-Budget genau? Ein Budget, bei dem Einnahmen minus Ausgaben Null ergibt. Jeder Franken wird bewusst einem Zweck zugewiesen – auch das Sparen zählt als Posten.
Ich habe ein unregelmässiges Einkommen. Funktioniert das Null-Budget trotzdem? Ja. Rechne mit deinem tiefsten realistischen Monatseinkommen der letzten Monate und budgetiere darauf. Verdienst du in einem Monat mehr, weist du den Überschuss zusätzlichen Zielen wie Sparen oder Schuldenabbau zu.
Muss ich Excel können, um ein Budget zu erstellen? Nein. Ein A4-Blatt reicht völlig, um zu starten. Excel oder eine App helfen dir später, wenn du es dir einfacher machen willst.
Wie lange dauert es, bis das Budget wirklich aufgeht? Rechne mit 2 bis 3 Monaten, bis deine Zahlen realistisch werden. Die ersten Anläufe sind selten perfekt – das ist normal und kein Grund, aufzuhören.
Was mache ich bei Impulskäufen ausserhalb des Budgets? Notiere sie und ziehe sie im Folgemonat von einem passenden Posten ab. So bleibt dein Budget ehrlich, ohne dass du dich dafür bestrafst.
Bevor du gehst …
Hier habe ich dir eine Budget-Vorlage bereitgestellt. Mehr Vorlagen findest du in meiner gratis Vorlagen-Bibliothek.
- Warum du jetzt schon mit deinen Weihnachtsbeiträgen beginnen solltest
- Pinterest-Hooks erstellen: 10 Ideen und Beispiele für jede Nische
- Pinterest-Hooks mit einem Klick erstellen
- Deinen ersten Blog starten: Warum du nicht länger warten solltest
- Warum ich nicht jeden Tag auf Social Media poste und trotzdem digitale Produkte verkaufe

Ein Kommentar