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5 „Business“ Tipps für Introvertierte

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4 Kommentare

  1. Liebe Nadja

    Deinen Beitrag unterschriebe ich 1 zu 1 – mir geht es genau gleich wie dir. Und da ich in einem Beruf mit Menschen zusammen arbeite (nicht gerade optimal für mich gewählt ?), habe ich das Bedürnis nach Rückzug am Feierabend und am Wochenende um so mehr. Tja, und ich stosse auf sehr viel Unverständnis…….

    Du schreibst auch, wie du gerne deine Artikel zum voraus schreibst, weil du gerne vorbereitet bist. Ich habe mir überlegt, ob das auch zum Typ „introvertiert“ gehört, oder ob das sonst eine Charaktereigenschaft ist – auf jeden Fall ist dieses „gut vorbereitet“ sein, bei mir auch ein ganz grosses Thema in meinem Leben.

    Du hast ganz ein toller Blog, ich lese deine Posts immer sehr gerne.

    Liebe Grüsse
    Barbara

    1. Liebe Barbara:-) Gell? Das versteht kaum jemand…vor allem dann nicht, wenn man wie du noch direkt mit Menschen arbeitet…“aber du machst das doch so gut“, „du kannst das so gut…“ Jaja aber eben, die Energie ist am Abend weg. Wie viel einfacher läuft unser Leben, wenn wir uns selber besser kennen.

      Ja, das wäre noch spannend zu wissen, ich habe mich noch nicht allzu intensiv damit beschäftigt. Werde dem aber gerade mal nachgehen. Denke es könnte schon was zusammen haben, denn wenn wir gut vorbereitet sind, müssen wir uns dann nicht 1:1 im „jetzt“ damit uns befassen und auseinander setzen. 🙂

      Vielen Dank, schön von dir zu lesen und den Gedanken dazu:-) Grüassli

      1. Liebe Nadja,

        Auch ich bin der Frage betreffend „gut vorbereitet sein“ und vorausschauen noch etwas nachgegangen. In deinem Post verlinkst du die Seite introvertiert.org und dort findet man 92 Eigenschaften von Introvertierten. Ich bin mir bewusst, dass man solche Eigenschaften und Aussagen immer mit Vorsicht geniessen soll – aber für mich treffen tatsächlich praktisch alle Punkte voll zu (fast etwas unheimlich).

        Die Punkte 18. und 19. beschreiben, dass Intros vorausschauend sind, weil sie dazu neigen, nicht nur die positive Seite zu sehen (wie oft ich doch höre: denk nicht immer so pessimistisch – ich war aber schon oft sehr froh darüber, dass ich auch die „negativen“ Aspekte im Vorfeld ins Auge gefasst habe). Dadurch können Intros relativ gut planen – um zu viele Überraschungen in ihrem Leben zu vermeiden (gerade das ist für mich sehr wichtig).

        Punkt 21 erwähnt, Intros sind ordentlich – weil sie kein unübersichtliches Chaos mögen. Sie funktionieren besser, wenn ihr Umfeld überschaubar bleibt – stimmt auf mich 100% zu.

        Und dann kommt noch Punkt 56, dass Intros schnell überstimuliert werden und in einer rasanten Welt sehr schnell erschöpfen und sich überfordert fühlen – deshalb vermutlich auch meine Vorausplanung.

        Und schlussendlich noch Punkt 77, dass Introvertierte unruhig werden, wenn sie zu viele Dinge auf einmal erledigen sollen – mit meinem Vorausplanen kann ich so oft vermeiden, dass ich dann plötzlich zu viel aufs mal habe.

        Ich weiss, nicht wie es dir ergeht, aber ich denke, die oben genannten Punkte führen bei mir eben zu „vorausplanen und vorausdenken“ – so kann ich dann in der Situation selber ruhiger bleiben und fühle mich nicht so schnell überfordert.

        So, fertig dem langen „Geplapper“ – das war jetzt nicht gerade „introvertiert-typisch“, da wir Intros ja nicht so viel „reden“ gell ;-).

        Liebe Grüsse
        Barbara

        1. Liebe Barbara, ja diese 92 Eigenschaften bin ich auch durchgegangen, fand sie auch so passend, daher verlinkt:-) Hatte mal das Buch gelesen und so immer wieder bei ihm reingeschaut.

          Die hast du super „rausgepickt“ ja das mag genau so stimmen. Haha … „überstimmuliert“….genau….ach es passt wirklich sehr vieles sehr genau. Einfach schöner, wenn man weiss warum und wieso man halt eben Dinge anders möchte oder nicht. Ich mag zB telefonieren aaaaabsolut nicht, nutze mein Handy nur für SMS, Anrufe nimm ich keine entgegen, das kann niemand verstehen..megasmile….Mittlerweile ist das witzig für mich, lange habe ich das aber nicht verstanden:-) Auch das „feinfühlig“ sein, die Stimmung wahrnehmen, da kann ich gut und gerne den Raum verlassen. Plappern wenn man sich austauschen kann, ist schön..nur zuhören kann anstrengend sein, aber wir sind ja sooo gute Zuhören…lol…schöns Tägli, Grüassli