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Warum ich heute nicht mehr nur von einem Einkommen leben würde
Wie du mit bewusstem Geldmanagement, zusätzlichem Einkommen und Investieren mehr finanzielle Freiheit aufbaust
Wenn ich heute ein finanzielles Ziel hätte, würde ich nicht mehr versuchen, es nur durch Geld sparen zu erreichen. Natürlich ist sparen wichtig und natürlich sollten wir wissen, wohin unser Geld geht. Aber Sparen hat Grenzen. Irgendwann kannst du nicht noch mehr streichen, noch günstiger einkaufen oder noch länger überlegen, ob du dir etwas leisten darfst. Wir möchten schliesslich nicht unser ganzes Leben damit verbringen, jeden Franken umzudrehen. Wir möchten ein Leben gestalten, das uns Freude macht und in dem wir Entscheidungen treffen können, ohne jedes Mal zuerst auf den Preis schauen zu müssen.
Genau deshalb finde ich heute den zweiten Hebel mindestens genauso wichtig: mehr Geld verdienen. Wenn du jeden Monat das Gefühl hast, dass es überall knapp ist, dann lohnt es sich zwar zuerst, deine Ausgaben genau anzuschauen. Aber irgendwann musst du dir auch die Frage stellen, ob nicht dein Einkommen das eigentliche Problem ist. Vielleicht sparst du schon an vielen Stellen und trotzdem bleibt kaum etwas übrig. Dann bringt es wenig, wenn du noch versuchst, weitere 20 oder 50 Franken einzusparen.
Schau zuerst auf deine grossen Ausgaben
Wenn du momentan wirklich sparen musst, würde ich zuerst bei den grossen Ausgaben anfangen. Wohnen ist zum Beispiel ein riesiger Faktor. Es macht einen grossen Unterschied, ob du jeden Monat 1’500 oder 3’000 Franken für deine Wohnung oder dein Haus ausgibst. Manchmal kann deshalb auch ein vorübergehender Schritt in eine kleinere Wohnung, ein günstigeres Auto oder eine einfachere Lebenssituation sinnvoll sein. Das ist kein Rückschritt. Vielleicht ist es einfach eine Übergangsphase, in der du bewusst deine Fixkosten reduzierst, damit du dir etwas Neues aufbauen kannst. Viel schwieriger finde ich es, an einer Situation festzuhalten, die finanziell nicht mehr funktioniert, nur weil man Angst hat, was andere darüber denken könnten.
Jeder Franken braucht eine Aufgabe
Gleichzeitig bleibt Geldmanagement sehr wichtig. Ganz egal, ob du 1’000 oder 10’000 Franken im Monat verdienst. Ich mag ein Budget, bei dem jeder Franken einer Aufgabe zugeordnet wird. Ein Teil geht fürs Wohnen weg, ein Teil fürs Essen, ein Teil für Freizeit, ein Teil für Rücklagen, ein Teil fürs Investieren und vielleicht auch ein Teil für Spenden. So entscheidest du selbst, was mit deinem Geld passiert. Für mich fühlt sich das viel besser an als dieses ständige Gefühl von Verzicht. Du sagst nicht mehr nur: Das kann ich mir nicht leisten. Du entscheidest bewusst: Dafür möchte ich mein Geld gerade nicht ausgeben.
Mehr Geld verdienen bedeutet aber auch nicht automatisch, dass du sofort mehr Geld ausgeben solltest. Genau das passiert nämlich sehr schnell. Das Einkommen steigt und plötzlich braucht man ein teureres Auto, mehr Kleidung oder eine grössere Wohnung. Am Ende bleibt wieder nichts übrig. Deshalb gehören für mich Sparen, Geldmanagement, zusätzliches Einkommen und Investieren immer zusammen. Du möchtest dir langfristig mehr Möglichkeiten schaffen und nicht einfach nur deinen Konsum erhöhen.
Baue dir zusätzliche Einkommensquellen auf
Mehrere Einkommensquellen können dir zusätzliche Sicherheit geben. Das müssen nicht sofort riesige Beträge sein. Schon ein paar hundert Franken zusätzlich pro Monat können sehr viel verändern. Vielleicht hast du dein normales Einkommen und baust daneben noch eine kleine Dienstleistung auf. Vielleicht verkaufst du digitale Produkte, verdienst mit Affiliate Marketing, Büchern oder einem Blog Geld oder investierst langfristig in ETFs und Aktien. Es geht nicht darum, sofort zehn Einkommensquellen zu haben. Viel wichtiger ist, überhaupt mit einer zweiten zu beginnen.
Wenn du möglichst schnell zusätzliches Geld verdienen möchtest, sind Dienstleistungen oft der einfachste Einstieg. Du kannst überlegen, was du gut kannst und wofür dich andere Menschen sowieso schon um Hilfe bitten. Vielleicht kannst du Nachhilfe geben, Texte schreiben, im Garten helfen, Klavierunterricht geben oder älteren Menschen bei administrativen Dingen helfen. Bei solchen Dienstleistungen tauschst du zwar deine Zeit gegen Geld, aber als erster Schritt kann das vollkommen in Ordnung sein. Du kannst dir damit zusätzliches Einkommen aufbauen und einen Teil davon später für den nächsten Schritt verwenden.
Digitale Produkte als nächster Schritt
Danach wird es für mich besonders spannend, weil du beginnen kannst, etwas aufzubauen, das nicht immer direkt an deine Zeit gebunden ist. Genau hier kommen digitale Produkte ins Spiel. Das ist auch der Weg, den ich selbst gerne nutze. Du erstellst einmal etwas, das ein konkretes Problem löst. Das kann ein Guide, eine Vorlage, ein Prompt, eine Checkliste, ein Mini-Kurs oder ein E-Book sein. Du musst nicht sofort ein riesiges Produkt erstellen. Vielleicht kannst du mit einem kleinen Produkt für 7, 17 oder 49 Franken bereits eine konkrete Lösung anbieten. Wenn dein Produkt jemandem Zeit spart oder ein Problem erleichtert, dann hat es einen Wert.
Am Anfang kannst du auch Plattformen nutzen, auf denen bereits Menschen unterwegs sind. Amazon oder Etsy können zum Beispiel interessant sein, weil dort bereits Besucher vorhanden sind. Du musst nicht zuerst jeden einzelnen Menschen selbst auf deine Seite bringen. Parallel würde ich mir aber trotzdem etwas Eigenes aufbauen. Und genau hier kommt für mich der Blog ins Spiel.
Warum ich auf einen eigenen Blog setzen würde
Ein Blog gehört dir. Du kannst dort Inhalte veröffentlichen, Produkte vorstellen, Affiliate Links einsetzen und Menschen in deinen Newsletter führen. Ich würde den Blog mit Pinterest und Google verbinden. Pinterest bringt Menschen zu dir, die aktiv nach Lösungen suchen. Sie entdecken deinen Pin, klicken auf deinen Artikel und landen auf deiner Webseite. Dort können sie einen Beitrag lesen, ein Produkt entdecken oder sich für deinen Newsletter eintragen. So entsteht Schritt für Schritt ein eigenes System aus Blog, Besuchern, Newsletter und Produkten.
Ich habe selbst früher verschiedene Blogs aufgebaut und im Nachhinein einige viel zu schnell wieder gelöscht. Unter anderem hatte ich einmal einen Blog über Waschmaschinen. Damals brauchte ich für unser Hotel eine gute Waschmaschine, habe sehr intensiv recherchiert und daraus einen Blog gemacht. Ich verglich verschiedene Modelle und nutzte Affiliate Links. Der Blog hat funktioniert. Irgendwann habe ich ihn gelöscht, weil das Thema nicht mehr zu mir passte. Heute würde ich das nicht mehr machen. Ich hätte ihn einfach stehen lassen und vielleicht einmal im Jahr aktualisiert. Genau das ist nämlich der Vorteil solcher digitalen Systeme. Etwas, das du einmal aufgebaut hast, kann dir noch Jahre später Besucher und Einnahmen bringen.
Du musst nicht jedem Trend folgen
Du musst auch nicht jedem neuen Trend hinterherrennen. Nur weil gerade alle sagen, dass du auf TikTok sein musst, bedeutet das nicht, dass TikTok automatisch zu dir passt. Wenn du dich nicht gerne vor der Kamera zeigst, gibt es andere Wege. Wenn du gerne schreibst, kann ein Blog perfekt sein. Wenn du gerne visuell arbeitest, kann Pinterest interessant sein. Vielleicht kennst du bereits eine bestimmte Plattform und startest genau dort. Du brauchst nicht Millionen von Followern. Du brauchst Menschen mit einem konkreten Problem und eine Lösung, die genau zu diesem Problem passt.
Sparen, verdienen und investieren gehören zusammen
Neben dem zusätzlichen Einkommen gehört für mich auch Investieren dazu. Mehr Geld verdienen allein reicht nicht, wenn du danach alles wieder ausgibst. Gleichzeitig finde ich es auch nicht sinnvoll, nur zu sparen und das Geld einfach liegen zu lassen. Deshalb kannst du einen Teil für Rücklagen nutzen und einen anderen Teil langfristig investieren. Heute kannst du bereits mit kleinen Beträgen beginnen. Wichtig ist weniger die Höhe am Anfang, sondern dass du überhaupt startest und es automatisierst.
Hilfreich finde ich auch die Frage, wie viel Geld du für dein Wunschleben tatsächlich brauchst. Viele sagen einfach, sie möchten irgendwann reich sein. Aber was bedeutet das konkret. Vielleicht brauchst du gar keine Millionen. Vielleicht würden dir 5’000, 8’000 oder 10’000 Franken im Monat bereits sehr viele Möglichkeiten geben. Wenn du diese Zahl kennst, kannst du überlegen, aus welchen Quellen sie einmal entstehen könnte. Vielleicht kommt ein Teil aus deinem Beruf, ein Teil aus deinem Business, ein Teil aus digitalen Produkten, ein Teil aus Affiliate Marketing und langfristig vielleicht auch ein Teil aus deinen Investments.
Was kannst du bereits heute starten
Am Ende würde ich deshalb nicht nur fragen: Wo kann ich noch mehr sparen. Ich würde mich genauso fragen: Was kann ich bereits. Welche Erfahrungen habe ich. Welches Problem kann ich lösen. Wofür geben Menschen Geld aus. Welche Plattform kenne ich schon. Und womit möchte ich mich auch in ein paar Jahren noch beschäftigen.
Du musst heute nicht deine perfekte Businessidee finden. Viel wichtiger ist, dass du eine kleine Idee auswählst und beginnst. Denn erst beim Umsetzen merkst du, was funktioniert, was dir liegt und wohin sich dein Weg entwickelt. Mein eigener Weg hat mit dem Thema Geld sparen begonnen. Heute interessiert mich viel stärker die Frage, wie wir zusätzliches Einkommen aufbauen und daraus langfristig Vermögen entstehen lassen.
Für mich gehören deshalb vier Dinge zusammen: bewusst ausgeben, Rücklagen bilden, zusätzlich verdienen und langfristig investieren. Genau daraus kann Schritt für Schritt mehr finanzielle Freiheit entstehen.
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