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Immer mehr wünschen sich einen Remote Job. Nicht jeden Morgen ins Büro fahren, nicht an einen bestimmten Wohnort gebunden sein und vielleicht sogar dort leben, wo andere Urlaub machen.
Portugal, Thailand, Spanien, Mexiko oder eine kleine Insel irgendwo am Meer.
Remote arbeiten macht genau das möglich.
Doch zwischen dem Gedanken „Ich möchte ortsunabhängig arbeiten“ und dem tatsächlichen Leben im Ausland liegen einige Schritte.
Denn zuerst stellt sich eine ganz einfache Frage:
Welcher Remote Job passt überhaupt zu mir und wie kann ich damit zuverlässig Geld verdienen?
Was ist ein Remote Job?
Ein Remote Job ist eine Tätigkeit, die du unabhängig von einem festen Büro ausüben kannst.
Du brauchst meistens nur:
- einen Laptop
- eine stabile Internetverbindung
- die richtigen Programme und Tools
- eine Möglichkeit, mit Kunden oder Arbeitgebern zu kommunizieren
Dabei musst du nicht automatisch selbstständig sein.
Du kannst beispielsweise:
- remote angestellt arbeiten
- als Freelancer arbeiten
- ein eigenes Online-Business führen
- digitale Produkte verkaufen
- verschiedene Einkommensquellen miteinander kombinieren
Gerade das macht Remote-Arbeit so interessant.
Du kannst dein Arbeitsmodell an dein Leben anpassen und nicht umgekehrt.
Welche Jobs kann man remote machen?
Die Auswahl an Remote Jobs ist inzwischen sehr gross.
Besonders geeignet sind Tätigkeiten, die komplett digital erledigt werden können.
Zum Beispiel:
- Virtuelle Assistenz
- Social Media Management
- Content Creation
- Copywriting
- Übersetzungen
- Grafikdesign
- Webdesign
- Programmierung
- SEO
- Online-Marketing
- Pinterest Management
- Kundenservice
- Projektmanagement
- Buchhaltung
- Online Coaching
- Beratung
- Video- und Podcast-Bearbeitung
Du musst dafür nicht unbedingt einen völlig neuen Beruf lernen.
Oft kannst du Fähigkeiten nutzen, die du bereits besitzt.
Vielleicht arbeitest du heute im Büro und organisierst Termine, beantwortest E-Mails und bereitest Präsentationen vor.
Genau daraus könnte beispielsweise eine Tätigkeit als virtuelle Assistenz entstehen. Hier lernst du, wie du eine Virtuelle Assistenz für Unternehmen wirst.
Oder du kennst dich besonders gut mit Instagram, Pinterest oder Canva aus.
Auch daraus können Dienstleistungen entstehen, die du komplett remote anbieten kannst.
Remote Job oder Freelancer: Was passt besser?
Beides hat Vorteile.
Bei einem klassischen Remote Job bist du meistens bei einem Unternehmen angestellt und bekommst ein regelmässiges Einkommen.
Als Freelancer arbeitest du dagegen selbstständig für verschiedene Kunden.
Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung. Als Freelancer zb auf Reisen oder im Ausland, hier das beste Toolkit, damit du an alles denkst, was Banken, Versicherungen, Visa etc. betrifft. Zum Toolkit.
Du kümmerst dich unter anderem selbst um:
- Kunden
- Angebote
- Rechnungen
- Verträge
- Versicherungen
- Steuern
- deine finanzielle Planung
Dafür kannst du häufig selbst bestimmen, wann, wo und mit wem du arbeitest.
Gerade wenn dein langfristiges Ziel darin besteht, ins Ausland zu ziehen, kann Freelancing deshalb besonders interessant sein.
Remote arbeiten bedeutet nicht automatisch auswandern
Ein Punkt wird häufig vergessen. Du kannst zuerst von zu Hause aus anfangen. Du musst nicht morgen deine Wohnung kündigen, einen Flug nach Bali buchen und hoffen, dass alles irgendwie funktioniert.
Im Gegenteil.
Der entspanntere Weg ist meistens:
Zuerst dein Remote-Einkommen aufbauen und danach den Wohnort verändern.
Du könntest zum Beispiel zunächst neben deinem jetzigen Beruf erste Remote-Aufträge übernehmen.
So findest du heraus:
- Welche Arbeit macht mir Spass?
- Welche Leistungen werden gesucht?
- Wie finde ich Kunden?
- Wie viel kann ich verlangen?
- Wie konstant ist mein Einkommen?
Wenn dein System funktioniert, kannst du den nächsten Schritt planen.
Der wichtigste Schritt: Ein Einkommen, das nicht an deinen Wohnort gebunden ist
Wenn du langfristig ortsunabhängig leben möchtest, würde ich genau hier anfangen.
- Nicht beim Visum.
- Nicht beim Zielland.
- Nicht bei der Wohnung am Meer.
- Sondern bei deinem Einkommen.
Frage dich:
Was könnte ich anbieten, das ich vollständig über meinen Laptop erledigen kann?
Danach brauchst du Menschen, die genau diese Leistung suchen.
Das kann über verschiedene Wege funktionieren:
- eigene Website
- Freelancer-Plattformen
- Empfehlungen
- Social Media
- direkte Kundenansprache
Gerade langfristig würde ich darauf achten, nicht nur von einer einzigen Plattform abhängig zu sein. Eine eigene Website kann dabei besonders wertvoll werden.
Menschen können über Google auf dich aufmerksam werden und deine Leistungen finden, ohne dass du jeden Tag neue Beiträge veröffentlichen musst.
Mit einem eigenen Blog für deinen Remote Job gefunden werden
Du kannst auch einen eigenen Blog starten und dort über dich, deine Arbeit und die Dienstleistungen schreiben, die du anbietest. So können potenzielle Kunden dich über Google und KI-Suchen finden, genau dann, wenn sie nach einer Lösung suchen, die du anbietest.
Wichtig ist dabei, dass du nicht einfach irgendwelche Beiträge schreibst, sondern gezielt Themen und Suchbegriffe verwendest, nach denen deine Wunschkunden bereits suchen.
Wenn du wissen möchtest, worauf du achten solltest, damit dein Blog gefunden wird, kannst du dir hier meinen kostenlosen E-Mail-Kurs holen.
[Link zum kostenlosen E-Mail-Kurs]
Plane dein Remote-Einkommen realistisch
Bevor du auswanderst, solltest du ausserdem genau wissen, wie viel Geld du monatlich brauchst. Angenommen, deine monatlichen Kosten im Ausland liegen bei 2.000 Euro. Dann solltest du nicht einfach versuchen, irgendwie 2.000 Euro Umsatz zu erzielen. Als Freelancer kommen zusätzliche Kosten hinzu.
Zum Beispiel:
- Versicherungen
- Software
- Steuern
- Bankgebühren
- Rücklagen
- Urlaub
- Krankheit
- Altersvorsorge
- Reisekosten
Deshalb ist es wichtig, deinen tatsächlichen Mindestumsatz zu kennen. Genau hier scheitern viele am Anfang.
Sie berechnen ihren Preis anhand dessen, was sich „gut anhört“, statt zu berechnen, welchen Stundensatz sie wirklich benötigen.
Wenn aus Remote arbeiten Auswandern wird
Sobald dein Einkommen funktioniert, kommt die nächste grosse Frage:
Wo möchtest du leben?
Und jetzt wird es etwas komplexer. Denn beim Auswandern als Freelancer geht es nicht nur darum, welches Land schön oder günstig ist.
Du solltest unter anderem prüfen:
- Aufenthaltsrecht und Visum
- Steuern
- Krankenversicherung
- Unternehmensstruktur
- Bankkonten
- Zahlungsanbieter
- Lebenshaltungskosten
- Internetqualität
- Mietpreise
- Zeitzonen
- Erreichbarkeit deiner Kunden
Genau deshalb lohnt es sich, diese Punkte frühzeitig zu planen.
Freelancer Auswanderer Toolkit als Hilfe für die Planung
Wenn du bereits als Freelancer arbeitest oder genau diesen Weg planst, gibt es dafür ein interessantes deutschsprachiges Tool.
Das Freelancer Auswanderer Toolkit bündelt die wichtigsten Themen rund um ortsunabhängiges Arbeiten und Auswandern an einem Ort.
Enthalten sind unter anderem 31 Länderprofile sowie Informationen zu Remote Jobs, Visa, Steuern, Banking, Unternehmensstrukturen, Verträgen und Rechnungen. Zusätzlich gibt es Checklisten, einen Stundensatz-Kalkulator, ein Notion-Dashboard und KI-Prompts für Freelancer.
Besonders interessant finde ich den Ansatz, nicht nur über schöne Reiseziele zu sprechen.
Denn wenn du wirklich langfristig im Ausland leben möchtest, brauchst du ein funktionierendes System hinter deinem Remote Job.
Das Toolkit ist keine persönliche Steuerberatung, sondern soll dir eine Grundlage geben und dir dabei helfen, die richtigen Fragen zu stellen.
Hier kannst du dir das Freelancer Auswanderer Toolkit ansehen. Zum Kit.
Was ich heute machen würde, wenn ich einen Remote Job möchte
Ich würde nicht zuerst nach „den besten Remote Jobs“ googeln und mich durch Hunderte Stellenanzeigen klicken.
Ich würde zuerst drei Dinge aufschreiben:
1. Was kann ich bereits?
Welche Fähigkeiten aus meinem bisherigen Beruf oder Hobby könnte jemand anderes gebrauchen?
2. Was davon kann ich online anbieten?
Welche Tätigkeit kann ich vollständig über Laptop und Internet erledigen?
3. Wer würde dafür bezahlen?
Unternehmen, Selbstständige, Online-Shops, Coaches, Agenturen oder Privatpersonen?
Danach würde ich mir genau eine Dienstleistung aussuchen und versuchen, meinen ersten Kunden zu gewinnen.
Nicht zehn Angebote gleichzeitig.
Eins.
Du brauchst nicht sofort den perfekten Remote Job
Vielleicht ist das sogar der wichtigste Punkt.
Du musst heute noch nicht wissen, welchen Remote Job du die nächsten zehn Jahre machen möchtest.
Du brauchst zuerst einen Einstieg.
Der erste Remote Job kann dir zeigen, welche Möglichkeiten überhaupt entstehen, wenn dein Einkommen nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden ist.
Vielleicht bleibst du remote angestellt.
Vielleicht wirst du Freelancer, digitaler Assistent.
Vielleicht entsteht später dein eigenes Online-Business.
Und vielleicht sitzt du irgendwann tatsächlich mit deinem Laptop dort, wo du heute nur Urlaub machst.
Der erste Schritt ist aber nicht das Flugticket.
Der erste Schritt ist ein Einkommen, das mit dir reisen kann.
Wichtig: Remote Job als erster Schritt in ein ortsunabhängiges Leben
Ein Remote Job kann weit mehr sein als einfach nur Arbeiten von zu Hause.
Er kann die Grundlage dafür sein, deinen Wohnort frei zu wählen und dir langfristig ein ortsunabhängiges Leben aufzubauen.
Wichtig ist, nicht nur vom Auswandern zu träumen, sondern zuerst die Grundlagen zu schaffen:
Fähigkeiten definieren, Remote-Einkommen aufbauen, Kunden gewinnen und deine Finanzen kennen.
Wenn du danach den Schritt ins Ausland planst, solltest du Themen wie Visa, Steuern, Banking und Unternehmensstruktur frühzeitig klären.
Das Freelancer Auswanderer Toolkit kann dir dabei helfen, diese verschiedenen Bereiche strukturiert durchzugehen und deinen eigenen Plan aufzubauen.
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