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Warum du kein Geld hast, obwohl deine Schränke voll sind
Wir jammern, dass wir keinen Platz mehr haben. Der Kleiderschrank ist voll, im Badezimmer stehen fünf verschiedene Shampoos, im Keller stapeln sich Kisten und in der Garage liegen Dinge, die wir seit Jahren nicht mehr benutzt haben. Gleichzeitig sagen wir: „Ich habe kein Geld zum Sparen.“
Ist dir dieser Widerspruch schon einmal aufgefallen? Denn irgendwo stimmt etwas nicht.
Dein Geld ist nicht verschwunden
Wenn du dich in deiner Wohnung umschaust, siehst du einen Teil deines Geldes direkt vor dir. Die Jacke, die du kaum trägst, die Schuhe, die du unbedingt haben wolltest, Küchengeräte, die seit Monaten im Schrank stehen, Deko, Kosmetikprodukte und Dinge, die einmal im Angebot waren und deshalb scheinbar unbedingt mitmussten.
Für all diese Dinge war Geld vorhanden. Das Problem ist also häufig nicht, dass wir überhaupt kein Geld haben. Das Problem ist, dass wir es bereits ausgegeben haben.
Dein Zuhause zeigt dir, wohin dein Geld geflossen ist
Geh einmal ganz bewusst durch deine Wohnung. Öffne deinen Kleiderschrank, schau in dein Badezimmer, öffne die Küchenschränke und geh in den Keller, auf den Estrich oder in die Garage. Frage dich dabei: Wie viel Geld steckt hier eigentlich drin?
Du wirst wahrscheinlich überrascht sein. Nicht, weil jeder einzelne Kauf teuer war, sondern weil sich viele kleine Käufe über Monate und Jahre summieren. Hier 20 Franken, dort 45 Franken, noch schnell etwas für 12 Franken und dann ein Angebot für 39 Franken. Irgendwann stehen Tausende Franken in unseren Schränken.
„Ich habe kein Geld“ bedeutet oft etwas anderes
Natürlich gibt es Menschen, bei denen das Geld tatsächlich kaum für Miete, Essen und Rechnungen reicht. Aber viele von uns meinen mit „Ich habe kein Geld“ eigentlich: Ich habe am Ende des Monats kein Geld mehr übrig.
Das ist ein grosser Unterschied. Denn wenn vorher Geld da war, können wir lernen, einen Teil davon nicht mehr auszugeben. Und genau dort beginnt Vermögensaufbau. Nicht erst dann, wenn du plötzlich viel mehr verdienst, sondern in dem Moment, in dem du beginnst, einen Teil deines heutigen Einkommens für dein zukünftiges Ich zu behalten.
Stell dir vor, du würdest zuerst deine Zukunft bezahlen
Was würde passieren, wenn du jeden Monat zuerst 100 Franken auf die Seite legst? Oder 200 Franken. Oder 500 Franken. Und erst danach entscheidest, was du noch kaufen möchtest.
Plötzlich verändert sich die Frage. Nicht mehr: „Kann ich mir das leisten?“ Sondern: „Ist mir das wichtiger als meine finanzielle Zukunft?“
Das bedeutet nicht, dass du dir nichts mehr kaufen darfst. Es bedeutet nur, dass du bewusster entscheidest.
Mach heute den Schrank-Test
Nimm dir zehn Minuten Zeit und suche zehn Dinge in deiner Wohnung, die du gekauft hast und heute kaum oder gar nicht mehr benutzt. Schreib ungefähr auf, was sie gekostet haben, und addiere den Betrag.
Diese Zahl ist kein Grund, dich zu ärgern. Sie zeigt dir vielmehr, welches Potenzial du hast. Denn wenn du dieses Geld in Zukunft häufiger behältst, kannst du damit sparen, investieren und dir Schritt für Schritt Vermögen aufbauen.
Du musst nicht perfekt mit Geld umgehen. Du musst nur anfangen zu entscheiden, wohin dein Geld in Zukunft fliessen soll. Denn dein Geld verschwindet nicht einfach. Du entscheidest jeden Monat, ob daraus mehr Dinge oder mehr Freiheit werden.
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🙂 lieb von dir danke